Die Katze hat wie wir Menschen fünf Sinne, doch sind diese anders ausgebildet-von der Natur perfekt an die Rolle des Räubers angepasst.




Der mysteriöse sechste Sinn der Katze, mit dem sie Ereignisse vorhersehen oder aus weiter Entfernung nach Hause finden soll, wurde nie bewiesen. Er handelt sich vermutlich um eine kombinierte Leistung der hervorragenden anderen Sinne der Katze.

Sehvermögen
Die Katze hat einen besonderen großen Blickwinkel, da die Augen etwas weiter seitlich am Kopf sitzen als beim Menschen: Bewegungen, zum Beispiel eine vorbeihuschende Maus, können auch an der Seite noch blitzschnell erkannt werden. Die kKatze hat zudem sehr viele Rezeptoren für das Schwarz-Weiß-Sehen- dies verbessert das Dämmerungssehen. Andererseits hat sie weniger Rezeptoren für das Farbsehen und kann daher Farben und Details schlecht erkennen. In einer Entfernung von mehr als acht Metern sieht sie unscharf.

Gehörsinn
Das Gehör der Katze ist um vieles besser als das des Menschen und übertrifft bei weitem das des Hundes. Es liegt in der Natur der Katze, in der Dämmerung zu jagen und sich dabei sehr auf den Gehörsinn zu verlassen. So kann sie etwa das Trappeln von Mäusefüßen noch auf weite Entfernung wahrnehmen und selbst in völliger Dunkelheit ihre Beute orten. Zudem kann die Katze die Ohren besonders stark bewegen: Die Ohrenmuscheln gehen genau in die Richtung, aus der ein interessantes Geräusch kommt, und können dadurch das Lauschen erleichtern, während Störgeräusche aus anderen Richtungen ausgeblendet werden. Keine Frage, dass Katzen bei so empfindlichem Gehör laute Geräusche hassen.

,,Ihren" Menschen erkennt die Katze nicht nur am Aussehen, sondern auch an Bewegung und Geruch. Kommt aber ein gelegentlicher Besucher auf die Katze zu, kann sie ihn nicht gut erkennen. Daher sollte man als Fremder die Katze ansprechen und ihr die Hand zum schnuppern hinhalten.

Geruchssinn
Die Katze speichert Geruchsbilder im Gehirn. So prüft sie, wer auf welchem Sessel wann gesessen hat und wo eine andere Katze vorbeigekommen ist. Andererseits genießen Katzen durch ihren stärkeren Geruchssinn die Duftpflanzen im Garten, eine Blumenwiese oder ein Katzenminze-Spielzeug viel intensiver. Mit der Nase prüft die Katze auch heiß oder kalt, denn nur hier und an den Pfoten hat sie keinen Pelz und kann die Temperatur fühlen. Zur Jagt benutzen Katzen in der Natur den Geruchssinn wenig. Sie folgen keinen Spuren, sondern lauern der Beute auf-daher ist ihr Geruchssin auch deutlich schwächer als der des Hundes.

Tastsinn
Mit den sensiblen Tastkörperchen in den Ballen können Katzen selbst winzige Vibrationen des Bodens, wie von einer fliehenden Maus, wahrnehmen. Wie blinde prägen sich Katzen die Form und Struktur von Gegenständen ein. Feinste Luftschwingungen können Katzen mit den Pfoten ,,hören"- vermutlich durch die feinen Tasthaare an den Ballen. Die Schnurrhaare sind ein anderer Bereich des Katzentastsinns. Sie sind härter als Fellhaare und tiefer in der Haut verankert. Sie leiten Berührungen stärker an die Nervenzellen weiter und melden der Katze leichteste Luftzüge, Luftdruck- und Temperarurunterschiede. Im Durchschnitt haben Katzen 30 Schnurrhaare, die meisten an den Wangen und über den Augen, aber auch am Kinn und an den Pfoten.

Geschmackssinn
Katzen fressen bei Hunger fast alles, nicht nur Fleisch und Fisch, auch viele Gemüse und Nudeln. Was und wie sie genau schmecken, bleibt uns bisher verborgen. Der Geschmack der Katze ist für uns Menschen rätselhaft: Was sie heute mag, lehnt die Mieze morgen kategorisch ab.

 

 

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